Großspitz

22.08.11

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Deutscher Großspitz

 

Großspitze sind stets aufmeksam, lebhaft uns außergewöhnlich anhänglich. Sie sind sehr gelehrig und leicht zu erziehen, brauchen jedoch eine liebevolle und dennoch konsequente Hand. Ein natürliches Mißtrauen gegenüber Fremden und ihr fehlender Jagdtrieb, machen sie zum idealen Wächter für Haus und Hof. Sie sind weder ängstlich noch aggressiv und passen sich als Familienhund ohne Schwierigkeiten dem Leben auf dem Land oder auch in der Stadt an. Eine weitere hervorragende Eigenschaft ist ihre Langlebigkeit.

 
 

We

ißer Großspitz :

 
 
 

Die kleinen und mittleren Größenschläge der Spitze waren in den letzten Jahrhunderten eher beim "einfachen" Volk  anzutreffen, dem weißen Großspitz gelang es, durch seine stattliche Göße und  durchaus elegante Erscheinung, Einzug in vornehme und gutbürgerliche  Bevölkerungsschichten zu halten. Selbst beim englischen Adel war er anzutreffen,  was durch die Familienporträts des Malers Thomas Gainsborough für die Nachwelt  festgehalten wurde.

 
     
 
 

Auch den Sprung über den Atlantik schafften die weißen Großspitze. Als  “German Spitz” wurden sie von deutschen Einwanderern und deren Nachkommen bis zum  1.Weltkrieg in Nordamerika gehalten. Wegen der Politik und dem negativen  Ansehen Deutschlands wurden sie dann kurzerhand in "American Eskimo" umbenannt.

 

Vor einigen Jahren kamen nun die ersten "Ameican Eskimo" wieder nach  Deutschland und Holland als Importe zurück, um neues Blut in die sehr eng  verwandten alten deutschen Zuchtlinien einzubringen.

 
 

Schwarzer Großspitz :

 
 

Diese Farbvarietät des Großspitzes hat ihren Ursprung  wohl in Württemberg. In den Weinbergen der Winzer war diese Rasse Jahrhunderte  lang ein unersetzlicher Helfer. Er war es, der Tag und Nacht aufpasste, dass die  kostbaren Trauben an den Rebstöcken blieben. Tagsüber verscheuchte er die Vögel  und sonstiges Getier und während der Nacht sorgte er als unsichtbarer schwarzer  Hund dafür, dass Traubendiebe wenig Chancen hatten, Schaden anzurichten.

 
 
 

Es ist traurig, dass die Winzergeneration in der heutigen Zeit sich nicht  mehr an ihren vierbeinigen "Weinbergspitz" erinnert, so wurde der schwarze  Großspitz in Württemberg nümlich genannt.

 
 

In den letzten Jahren haben einige Züchter versucht, die Rasse durch  Einkreuzung von weißen Exemplaren neu zu beleben, Dass dadurch auch Kompromisse  in einigen Standardforderungen eingegangen werden mussten, versteht sich von  selbst.

  Gesundheit

Die Großspitze werden seit rund 25 Jahren auf HD geröngt. Aufgrund seiner  Anatomie gibt es beim Spitz damit keine Probleme. Alle Spitze sind als  langlebige Hunde bekannt und davon kann man bei einer normalen Haltung auch  ausgehen.

   
  Fellpflege

Spitze haben ein doppeltes Haarkleid: die weiche Unterwolle schätzt vor  Kälte und Hitze; die langen Deckhaare sind von fester Struktur und dadurch  Schmutz abweisend. Im Sommer wird die Unterwolle abgestoßen und kann leicht  ausgebürstet werden. Ein Bad benötigt ein Spitz selten. Auch die Bürste sollte  normalerweise nur so benutzt werden, dass man die Unterwolle nicht beschädigt.  Die jetzige Population der weißen und schwarzen Großspitze hat in der Regel  kein übermäßig langes Fell, so dass die tägliche Pflege nur wenige Minuten in  Anspruch nimmt.

 
   

 

Unser Dank geht an den Zwinger  von der Arnoldseiche”! Die Züchterin Fr. Hooper hat uns die Bilder der braunen und schwarzen Großspitze zur Verfügung gestellt.

 

 

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Stand: 12.01.11