Wolfsspitz

22.08.11

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Der Wolfsspitz / Keeshond

 

Mit einer Schulterhöhe zwischen 43 und 55 cm ist der  Wolfsspitz der größte Vertreter der 5 Varietäten der Deutschen Spitze. Außerhalb  von Mitteleuropa hat sich für ihn die aus den Niederlanden stammende  Rassebezeichnung "Keeshond" durchgesetzt. Er ist eine der beiden Varietäten des  Deutschen Spitzes, die seit Jahrzehnten weltweit gezüchtet werden.

   
   
 

Dadurch hat sich auch die Größe und  das Erscheinungsbild des englischen, skandinavischen, nordamerikanischen und  australischen Wolfsspitzen etwas gegenüber dem mitteleuropäischen Rassevertreter  verändert. Durch die 1997 erfolgte Anpassung des Standards hat der Verein für  Deutsche Spitze e.V. erreicht, dass der Keeshond nicht als eigenständige Rasse  etabliert wurde und somit mit den Züchtern auf der ganzen Welt weiterhin  zusammen zu arbeitet.

 
 
 

So haben deutsche Züchter z.B. immer  wieder Spitzentiere aus den Niederlanden, aus Dänemark und sogar aus Nordamerika  in deutschen Blutlinien eingekreuzt, um Merkmale zu festigen und zu verbessern.

 
   
Die Bezeichnung Wolfsspitz ist auf die graugewolkte Farbe zurückzuführen,  während die niederländische Namensgebung Keeshond von einem niederländischen  Revolutionsführer und Keeshondbesitzer des 18. bzw. beginnenden 19.  Jahrhunderts stammt. Der unbestechliche Keeshond wurde zum Symbol der  patriotischen Revolution und hat damit in der Historie der Niederlande einen  wichtigen Platz eingenommen.

Das Haarkleid des Wolfsspitzes muss graugewolkt  sein. Graugewolkt ist ein silbergrau mit schwarzen Haarspitzen. Fang und Ohren  sind dunkel, Mähne und Schulterring sowie die Rutenunterseite und Hosen sind  heller gefärbt.

   
   
 

Fell:

Das üppige, abstehende Fell gehört zum Wolfsspitz einfach dazu. Um den Hals legt sich ein mähne-nartiger Kragen, der bei Rüden stärker ausgeprägt ist, während Hündinnen oft eine üppige Ruten- und Hosenbehaarung aufweisen. Das Fell muss graugewolkt sein, das ist silbergrau mit schwarzen Haar-spitzen. Es gibt insgesamt hellere und dunklere Exemplare. Doch macht gerade das den Reiz der Wolfsspitzfarbe aus. Trotz seiner prachtvollen Behaarung braucht der Wolfsspitz relativ wenig Pflege. Sie beschränkt sich in der Regel auf gründliches wöchentliches Bürsten, beim Umhaaren besser öfter, auch wenn bis zu einem gewissen Grad das tot Haar im Fell verbleibt und nicht herumfliegt. Das Fell ist schmutzabweisend und selbstreinigend.

   
     
 
 

Der Wolfsspitz- ein Geheimtipp unter den Hunderassen:

Bis in die 1970-er Jahre waren Wolfsspitze durchaus beliebt, jedoch immer eine Rasse, die mehr im Verborgenen blühte. Heute werden in Deutschland rund 200 Welpen pro Jahr eingetragen, und man entdeckt immer mehr die Vielseitigkeit der Rasse. Trotzdem ist die erstaunlicherweise recht unbekannt.

 
     
 
 

Erziehung:

Der Wolfsspitz ist intelligent und schlau und probiert schon mal aus, wie weit er bei Herrchen gehen kann, bevor der ernsthaft böse wird! Wer ihm aber Grundgehorsam mit Konsequenz und Hausverstand beibringt, wird einen ewig treuen Freund haben, der mit ihm durch Dick und Dünn geht.

 
     
 
 

Der perfekte Begleiter:

Noch immer ist der Wolfsspitz anpassungsfähig. Der eine kann der bescheidene Kamerad sein, der völlig in seiner Berufung als Familienhund aufgeht. Sein Kollege macht auf sportlich, liebt Bergsteigen, Hundesport oder Agility. Wolfsspitze lieben es, zusammen mit ihren Leuten etwas zu unternehmen. Sie können und wollen überall dabei sein.

 
     
 
 
 
     

 

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Stand: 23.05.10